Asbestfasern sind mikroskopisch klein — 1'300-mal dünner als ein menschliches Haar. Einmal eingeatmet, bleiben sie lebenslang in der Lunge. Die Folgen: Asbestose, Lungenkrebs, Mesotheliom.
Die Latenzzeit beträgt 20-40 Jahre. Wer heute Fasern einatmet, erkrankt möglicherweise erst Jahrzehnte später. In der Schweiz sterben jährlich über 120 Menschen an asbestbedingten Erkrankungen.
Asbest ist nicht verboten, weil es schadet — es schadet, weil die Fasern nicht abbaubar sind. Einmal freigesetzt, schweben sie stundenlang in der Luft und verteilen sich weiträumig. Daher die strengen Sanierungsvorschriften.
Jede Asbestsanierung muss von SUVA-anerkannten Fachleuten durchgeführt werden. Eigenleistung ist verboten — und lebensgefährlich.